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Dorfschulsanierung in Dunice

Dunice ist ein Dorf im Südosten Albaniens, anderthalb Stunden von Pogradec entfernt. Ca. 100 Kinder zwischen 6 – 14 Jahren besuchen die Schule, welche vor 15 Jahren gebaut wurde. Das Gebäude hat keine Türen, keine Fenster und keinen Hof, wo die Kinder spielen können. Wenn es regnet, fließt Regenwasser durch die Klassenräume. Geheizt wird mit primitiven Öfen.
Anlässlich des vergangenen Erntedankfestes setzte man sich im Religionsunterricht der 5. – 10. Klassen des Domgymnaiums mit dem Thema weltweiter Armut auseinander und überlegte, wo Hilfe durch Schüler ermöglicht werden könnte. Das Engagement der Jugendlichen erbrachte einen ansehnlichen Spendenbetrag, der nach Abstimmung der SMV des Domgymnasiums mit dem Teilerlös aus dem Weihnachtsbazar mehr als verdoppelt werden konnte. Ca 3.900 Euro – eine Summe, mit der in Albanien einiges erreicht werden kann - konnte die Lehrerin Rita Wörmann an die in Tirana lebende Fotografin Jutta Benzenberg-Klosi, die auch Mitglied der deutsch-albanischen Kulturgesellschaft ist und verantwortlich die Leitung des Dorfschulsanierungsprojekts hat, übergeben. Sehr erfreulich war die Nachricht Herbert Schedlers, eines versierten Albanienkenners, dass Renovabis den fehlenden Betrag zur Renovierung der Schule in Dunice beisteuern wird. Er konnte auch gleich div. Kontakte zum dortigen Bischof Hil Kabashi und andren Personen vor Ort herstellen. Eine deutsche Firma wird die Bauleitung übernehmen und so können in den kommenden Wochen hoffentlich die nötigen Sanierungsarbeiten durchgeführt werden, damit Kinder und Lehrer dort unter annehmbaren Verhältnissen in das neue Schuljahr starten können.

Rita Wörmann, Juli 2008

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