Leonie Arzberger beteiligte sich mit ihrer Arbeit „Blick und Griff ins Leere“ am Wettbewerb Alter Ego. Die Vereinigung europäischer Kulturinstitute EUNIC wandte sich anlässlich des Jahres des interkulturellen Dialogs an Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren, an einem künstlerischen Wettbewerb mit einer ungewöhnlichen Aufgabenstellung teilzunehmen. Es sollte ein Doppelportrait erstellt werden. Das Projekt wird als eines der sieben zentralen Projekte der Europäischen Kommission im Jahr des interkulturellen Dialogs hervorgehoben und unterstützt.
Leonies Arbeit behandelt den Umgang mit anderen Kulturen, Religionen und fremdartigem Aussehen in unserem Umfeld. Häufig präsentiert man sich auf Grund von Erziehung durch Elternhaus und Schule weltoffen, aufgeklärt und verständnisvoll. Dies will die Arbeit durch das Aufeinanderzugehen der zwei Personen ausdrücken. Aber sind wir wirklich so? Oft machen wir einen Schritt; aber letztendlich schaffen wir es nicht, uns wirklich anzuschauen, hinzu- schauen und uns die Hand zu reichen. Der Draht soll das Eingesperrtsein in unsere Verhältnisse symbolisieren.



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