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Englisches Theater

Schafkopfturnier 2017

 

Hermann Letzel, Oberstufenkoordinator, leidenschaftlicher Schafkopf-Spieler seit fast fünfzig Jahren und Initiator des Schafkopf-Turniers am Dom-Gymnasium seit nunmehr 18 Jahren, war zufrieden: 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten sich zu dem 14. Schafkopf-Turnier angemeldet: Elf Schülerinnen und Schüler der 10. und 11. Jahrgangsstufe, Herr Bengler, der Hausmeister der Schule, Schulleiter Manfred Röder sowie acht Lehrerinnen und Lehrer waren zum Auftakt des Wochenendes am 15. Dezember 2017 in die Aula gekommen, um diesen Teil bayerischer Kultur zu hegen und zu pflegen und natürlich auch um die begehrten und mit einem kleinen Preisgeld bedachten ersten fünf Plätze zu splelen. Damit war gleich von Anfang an zweierlei klar: Schafkopfen am Dom-Gymnasium hat Tradition. Und: Schafkopfen am Dom-Gymnasium ist keine reine Männerdomäne.
Nach einer kurzen Einführung, Festlegung und Erklärung der Regeln wurden die Kartenspielerinnen und -spieler fünf Tischen zugelost. Gespielt wurde mit Deutschem Blatt, traditionell mit bayerischem Bild. Bewundert werden konnten gleich darauf verschiedene Mischtechniken, seien es die Überhand-Technik oder das Riffeln in mehreren Durchgängen, um nach dem obligatorischen Abheben jedem in jedem Spiel möglichst gerechte Startbedingungen zu garantieren. Dass das gar nicht so leicht war, zeigten immer wieder Kommentare wie „wasch da mal dei Händ’, misch mal g’scheit!“ oder „weiter“, „weiter“, „weiter“, „weiter“, das deutlich machte, dass niemand das Spiel in die Hand nehmen wollte und die Karten noch einmal gemischt und ausgeteilt werden mussten.
War es anfangs noch eher ruhig, erhitzten sich im weiteren Verlauf des Turniers durchaus die Gemüter, oft gepaart mit bangem Blick auf das Zusammenzählen der Punkte nach Beendigung eines Spiels und der Frage, ob die Spieler- bzw. Nichtspielerpartei Schneider frei ist oder eben nicht. Bemerkungen wie „Mensch!!“, „Jawohl!!“ oder „Nicht einen Stich haben wir gemacht“ verdeutlichten, dass Freude und Enttäuschung oft nah beieinanderlagen.
Nach der ersten Runde à 24 Spielen wurden Tische und Plätze neu ausgelost und eine zweite Runde folgte. Als die Sieger bekannt gegeben wurden, war es spät geworden. Auf die ersten fünf Plätze kamen Benedikt Fuchs, Kilian Fetsch (Q11), Manfred Bengler, Martin Dauser und Hermann Letzel. Herzlichen Glückwunsch!

 

 

 

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