Wunschpunsch-Aufführug der Klasse 5a

 

Die Geschichte vom geheimen Zauberrat Beelzebub Irrwitzer und seiner Tante, der Geldhexe Tyrannja Vamperl, gehört zu den Klassikern der Kinder-und Jugendliteratur. Laut dem Autor Michael Ende ist sie sein lustigstes Buch. Dass der „satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch“ zugleich auch sehr spannend, für Auge, Ohr und Herz gleichermaßen packend ist, zeigte die Klasse 5a in einer von langer Hand vorbereiteten Inszenierung unter der Leitung ihres Deutschlehrers Benedikt Fuchs. Dabei vollbrachten die Schüler das Kunststück, sowohl den musikalischen, chemisch-experimentellen als auch den schauspielerischen Part mit zum Teil recht umfangreichen Texten in passenden Kostümen komplett zu meistern vor einer phantasievoll gestalteten, mit zahlreichen Skeletten bestückten und damit leicht gruseligen Kulisse.
Gleich drei Aufführungen fanden im Musiksaal des Dom-Gymnasiums am 28.2. und 1.3.2018 statt: einmal vor Lehrern, Eltern und Geschwistern, und zweimal vor den Viertklässlern der Lerchenfelder St. Lantpert-Grundschule, die der Einladung der Fünftklässler gern gefolgt waren und herzlich willkommen geheißen wurden.
Die Alchemisten-Gruppe mit Biologielehrerin Franziska Elwischger und weiteren Mitgliedern der Fachschaft Biologie und Chemie - allesamt in weißen Kitteln und mit Schutzbrillen unter sorgsamer Beobachtung zweier Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr aus der Schülerschaft - zogen alle Register ihres Könnens: ein explosiver Knall am Anfang, brodelnde und qualmende Flüssigkeiten, Flammen in allen möglichen Farben, grell zuckende Blitze, gesteuert aus dem Hintergrund von den Dom-Technikern. Höhepunkt der Schau: der von Beelzebub und Tyrannja gebraute, von Kater Moritz und dem Raben Jakob Krakel durch einen Glockenton aus dem Neujahrsgeläut von Sankt Silvester heimlich umgepolte Wunschpunsch, dessen neonviolette Farbe in der Dunkelheit geheimnisvoll leuchtete und einem Zuschauer unwillkürlich die Worte entlockte: „Oh, mein Gott!!“
Die Wunschpunsch-Musikanten mit Geigen, Xylophon und Metallophon, passende „Atmos“, der Choral Nr. CO2 und das mit dem Publikum zum Schluss gemeinsam gesungene Lied „Ende gut, alles gut“, von Musiklehrer Roland Merz selbst komponiert, trugen zum sinnenreichen Erleben des Geschehens bei.
Mit Applaus und Kommentaren wie „toll!“ und „super!“ bedankten sich die Zuschauer bei Schülern und Lehrern für die rundum gelungenen Aufführungen.

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