Die Orientierungstage der neunten Klassen im Aktionszentrum der Salesianer Don Boscos vom 3.-5. Dezember 2018 standen unter einem guten Stern. Schon die Zugbegleiterin meinte bei der Fahrkartenkontrolle in der Regionalbahn von München nach Benediktbeuern: „Sie haben nette Schüler. Da hab’ ich schon ganz andere Gruppen erlebt…“. Die Ankunft im Aktionszentrum hielt eine Überraschung für die drei Referenten bereit, die die Dom-Schülerinnen und Dom-Schüler in Empfang nahmen und sich kurz vorstellten. Sie wurden mit Applaus bedacht, was sie nach eigenem Bekunden noch nie erlebt hatten und was sie umso mehr freute.
Am Nachmittag folgte die erste thematische Einheit. Die Wirkung dieser und auch die der nachfolgenden thematischen Einheiten ließ sich im Laufe der Tage an der sich stets ändernden Sitzordnung bei den gemeinsamen Mahlzeiten im Speisekeller ablesen. Tische wurden zusammengerückt, Plätze gewechselt, die anfängliche Trennung von Mädchen und Jungen aufgegeben.
Höchst willkommen waren die Freizeitangebote im Aktionszentrum, bei denen die Schülerinnen und Schüler Spaß hatten, ihre Grenzen ausloteten und dabei über eigene Fähigkeiten staunten. Anfängliche Vorbehalte, drei Tage in einem Kloster zu sein, lösten sich schnell in Luft auf.
Matze, Johnny und Christian – die drei Referenten – fanden unmittelbar einen Draht zu den Jugendlichen. Ihr Kommentar beim gemeinsamen Kaffeetrinken mit Frau Veitl, Herrn Hanf und Frau Rebbe-Gnädinger, den begleitenden Lehrkräften: „Ihr habt echt gute Schüler. Die fragen uns Löcher in den Bauch und sagen Dinge, über die wir selber nachdenken müssen.“ Ungewöhnlich für die Referenten war ebenfalls, dass die blaue und die schwarze Route beim Indoorklettern „gekillt“ wurden, erstaunlich viele das Angebot zur Eucharistiefeier, zur „Guten Nacht“ und zum Gebet in der Meditationskapelle wahrnahmen und durchwegs ein großes Interesse an den Themen „Klassengemeinschaft“, „Liebe, Freundschaft, Partnerschaft“, „Leben mit dem Tod“ und „Natur pur – Schöpfung mit unseren Sinnen entdecken“ spürbar war. Beim gemeinsamen Verzieren einer Klassenkerze und der Vorbereitung der Abschlussrunde verdichtete sich vieles von dem, was während der Orientierungstage zur Sprache gekommen war.
Die Kerzen stehen nunmehr in den Klassenzimmern und erinnern an die als wertvoll erlebte Zeit im Aktionszentrum. Dass einer der Referenten sich bereits den Termin der Orientierungstage des Dom-Gymnasiums für 2019 im Kalender vorgemerkt hat, darf als Hinweis gedeutet werden, dass ihm die Zusammenarbeit mit den Dom-Schülerinnen und Dom-Schülern ebenfalls gefallen hat.


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