Integration beruht auf Gegenseitigkeit. Die interaktive Wanderausstellung „Land der Kulturen“ gab  den Schülerinnen und Schülern der Mittelstufe die Möglichkeit, selbst zu erfahren, wie es sich anfühlt, wenn man plötzlich in einem Land lebt, von dem man eigentlich gar nicht so richtig Ahnung hat.„Wir haben gedacht, wir drehen das einfach mal um. Anstatt ein Integrationsprojekt für Geflüchtete zu machen, machen wir eines für die Deutschen!“ sagt Nadja Maki. Sie ist Mit-Initiatorin des Projektes „Land der Kulturen“ – eine interaktive Wanderausstellung“, getragen von jungen Menschen mit Fluchterfahrung. Die Idee, die dahintersteckt, ist ziemlich einleuchtend: Integration ist keine Einbahnstraße, das Verständnis füreinander muss immer gegenseitig sein. So entstand aus der ersten Idee ein mittlerweile erfolgreiches Projekt.


»Man braucht im Umgang mit Menschen kein Empathie-Wunder zu sein. Die Antwort auf ›Wie würde ich mich dabei fühlen‹ hilft bei fast allem.«

Das Konzept der Ausstellung basiert auf spielerischer, aktiver Beteiligung: Hautnah sollten die Schülerinnen und Schüle erfahren, wie Geflüchtete den Alltag in einem fremden Land und einer fremden Kultur ohne fundierte Sprachkenntnisse erleben. Dabei mussten sie sich mit ganz lebensnahen Herausforderungen auseinandersetzen: Wie komme ich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln von A nach B, wenn ich weder den Haltestellennamen richtig aussprechen, noch den Fahrplan lesen kann. In diesem Stil fanden sich viele weitere Spiele auf der Aktivausstellung, die erlebbar gemacht hat, wie es sich anfühlt, selbst fremd in einem Land zu sein, und die den Mittelstuflern eine neue Perspektive auf das Thema „Integration“ eröffnete.

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