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Gefahr für das Königreich


Nur wenige können sagen, an einer Premiere, die zugleich eine Uraufführung ist, teilgenommen zu haben. Diese Möglichkeit bot sich all jenen, die am Abend des 19. Julis 2019 den Weg in die Aula der Schule gefunden hatten. Charmant, witzig und selbstredend spannend wurde das Märchen „Gefahr für das Königreich“ zur Aufführung gebracht. Das Besondere: Den Text hatten die Akteure selbst geschrieben und sich dabei ihre Lieblingsrolle auf den Leib zugeschneidert. Und so folgten die Zuschauer gebannt und vergnügt den Verwicklungen um König Karl Ludwig von Grafenstein, dessen seltsamer Verwandlung seine beiden Töchter Katharina und Elisabeth, unterstützt von ihrer Freundin Barbara, auf die Spur kommen wollen und dabei Bekanntschaft machen mit dem knurrigen und doch sehr hilfsbereiten Zwerg Garwala, der über den Dorftratsch bestens unterrichteten Bäuerin Sophia, der bösen Hexe Gwendolin und ihrer eigensinnigen Gehilfin Gudrun sowie der geheimnisvollen und mächtigen Zauberin Ludwina und ihrer fröhlichen Nichte Luna, die sich von den Mühen beim Erlernen der Zauberei nicht sonderlich beeindrucken lässt.
Kennzeichnend für die Zusammenarbeit in der Schreib- und Theaterwerkstatt, die in diesem Schuljahr erstmals als Wahlkurs für die 5. und 6. Jahrgangsstufe unter der Leitung von Stephanie Rebbe-Gnädinger angeboten worden war, waren Freude an der Kreativität, Fairness im Umgang miteinander sowie eine enorme Disziplin. Gehörte der Freitagnachmittag sicherlich nicht unbedingt zu den bevorzugten schulischen Terminen, die sich die Beteiligten von sich aus gewünscht hätten, waren nichtsdestotrotz alle jedes Mal zuverlässig da. Zu einem unverhofften Renner entwickelte sich die „Königsrunde“ zu Beginn eines jeden Treffens, bei der derjenige, der die Krone auf dem Kopf trägt, seine Improvisationskunst zum Besten geben muss: beim Vorstellen kreativer Schreibaufträge, beim Modulieren märchenhafter Sätze unterschiedlichster emotionaler Färbung, bei der Inszenierung gemalter Bilder aus alten Märchenbüchern oder bei Fortsetzungsgeschichten, die ihre Dramatik oder Komik reihum von Satz zu Satz entwickeln. En passant erlernten die Teilnehmenden beim Ausformulieren des eigenen Märchens Grundbegriffe der Dramatik, die üblicherweise erst in der Mittelstufe Gegenstand des Unterrichts sind. Und gibt es Schöneres, wenn alle  - einschließlich der Leiterin - unisono der Bemerkung eines Teilnehmers beipflichten: „Beim Aufwachen habe ich daran gedacht, dass heute wieder Schreib- und Theaterwerkstatt ist, und da habe ich gleich gute Laune gehabt!“?
Ein Happy End der romantischen Art am Ende der Aufführung ließ nicht nur die Herzen der Prinzessinnen und ihrer Verehrer höher schlagen, sondern auch die der Zuschauer. Diese bedachten die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler mit verdient großem Applaus!
Ein herzliches Dankeschön gilt der Dom-Technik, Frau Lang und ihren Helferinnen für die Maske sowie dem Elternbeirat für die finanzielle Unterstützung!

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