Ein unvergesslicher Schüleraustausch – Begegnungen zwischen Deutschland und Frankreich
Ein besonderes Dankeschön gilt gleich zu Beginn unseren beiden engagierten Lehrkräften, Herrn Baumgartner und Frau Gronewold, die mit viel Herzblut, Organisationstalent und Geduld diesen wunderbaren Austausch ermöglicht haben! Ohne ihren Einsatz wäre dieses einzigartige Erlebnis nicht zustande gekommen.
Ende März 2025 machten wir, 21 Schülerinnen und Schüler der drei neunten Klassen, uns gemeinsam mit unseren Lehrkräften auf den Weg nach Frankreich – genauer gesagt in die Nähe von Compiègne. Schon bei der Ankunft war klar: Uns erwartete eine Woche mit neuen Eindrücken, kultureller Vielfalt und spannenden Begegnungen!
Die Zeit in den Gastfamilien war für viele von uns eine ganz neue Erfahrung. Das Leben in einer französischen Familie unterschied sich in vielerlei Hinsicht von unserem Alltag – sei es durch die Essgewohnheiten, die Tagesabläufe oder durch die kleinen kulturellen Unterschiede, die man erst beim genaueren Hinsehen bemerkt. Besonders in Erinnerung bleiben uns die abendlichen Mahlzeiten, bei denen – ganz klischeehaft, aber mit Genuss – jede Menge Käse auf den Tisch kam. :)
Neben dem Familienleben standen natürlich auch gemeinsame Aktivitäten auf dem Programm. Wir besuchten verschiedene französische Städte und unternahmen zahlreiche Ausflüge. Ein absolutes Highlight war dabei unser Tagesausflug nach Paris. Bei Sonnenschein schlenderten wir durch die Straßen der Stadt und durch das beliebte Viertel Montmartre, kauften Souvenirs, aßen Croissants in kleinen Straßencafés und ließen uns vom Charme der „Stadt der Liebe“ verzaubern.
Auch der Schulalltag in Frankreich war eine spannende Erfahrung: Der Unterricht unterschied sich deutlich von dem, was wir aus Deutschland gewohnt sind – andere Regeln, andere Sitten und eine ganz eigene Atmosphäre, die uns neugierig machte!
Vier Wochen später folgte der Gegenbesuch der französischen Austauschpartnerinnen und -partner bei uns in Deutschland. Die Freude über das Wiedersehen war riesig. Endlich konnten wir ihnen auch unser Leben zeigen – von der Schule über unsere Freizeit bis hin zu unseren Familien und Hobbys. Gemeinsam erkundeten wir München, machten eine Wanderung zum Kloster Andechs und verbrachten viel Zeit miteinander – im Unterricht, bei Ausflügen und in unserer Freizeit.
Ein besonderer Moment war der letzte gemeinsame Abend: Wir trafen uns an der Isar, ließen die Woche gemütlich mit Spielen und allerlei Snacks ausklingen und spazierten anschließend gemeinsam zu unserem bunten Abschiedsabend mit Theater, Musik und Tanz. Es war ein emotionaler Abschluss, bei dem vielen der Abschied sichtlich schwerfiel.
Was bleibt, sind nicht nur neue Sprachkenntnisse, sondern vor allem wertvolle Freundschaften, viele schöne Erinnerungen und das Gefühl, Teil einer besonderen internationalen Gemeinschaft geworden zu sein. Dieser Schüleraustausch war für uns alle ein Erlebnis, das wir nie vergessen werden – eine Brücke zwischen zwei Ländern, die weit über den Unterricht hinausreicht.
Katharina Klemmt, Maja Schnittker und Lisanne Balge (alle 9c)








